Sanierung der Burg Storkow unter vermessungstechnischen Gesichtspunkten

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Setzung



 

 

Während der Bau- und Sanierungsmaßnahmen wurden in einem der Intensität und Gefährlichkeit der Arbeiten angepassten Turnus Setzungs- und Deformationsmessungen durchgeführt. Diese Messungen lieferten Informationen über das Bewegungsverhalten während der abschnittsweise durchgeführten Nachgründung des Bauwerkes. Durch dieses Monitoring konnten Einsturz- und Kippungsgefährdungen rechtzeitig erkannt werden. Bei festgestellten Setzungen oder Wandbewegungen, die für die Stand- oder Baustellensicherheit von Bedeutung waren, erfolgten kurzfristig Sicherungsmaßnahmen durch die bauausführende Firma Bennert, so dass die vorhandene Bausubstanz erhalten werden konnte.
Deformationsüberwachungen fanden insbesondere am Kellergewölbe, am Altan, an der Westfassade zur Stadt und am Nordabschnitt der Ostfassade des Palas statt. Hierzu wurden Reflexionsmarken am Baukörper aufgeklebt und in definierten Zeitabständen durch tachymetrisches Aufmaß in den drei Raumdimensionen erfasst. Durch die Auswahl der Messmethodik und die Realisierung homogener Messbedingungen zwischen den einzelnen Messungen konnten bereits Bewegungen von wenigen Millimetern signifikant nachgewiesen werden.

Die Realisierung der homogenen Messbedingungen erfolgte in enger Abstimmung zwischen den Mitarbeitern der bauausführenden Firma Bennert und dem Vermessungsingenieur (Sicherung der Messmarken, Gewährleitung von Sichtachsen und Sichtbereichen).

Die Interpretation der Messungsergebnisse erfolgte in enger Abstimmung zwischen dem Vermessungsingenieur Andreas Schmidt, dem Bauleiter Herr Wallot (Firma Bennert), dem Statiker Herrn Stackfleth (Büro Dr.Lind) und dem Architekten, Herrn Alt.

 

 

Messmarke

 
Setzungsmessungen
 


Zeitliche Entwicklung

 

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